MVZ Labor Münster - Dr. Löer, Prof. Cullen und Kollegen

PSA-Verdopplungszeit

Zur Erhöhung der Spezifität des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) zur Erkennung eines Prostatakarzinoms wurde das Konzept der PSA-Verdopplungszeit entwickelt.
Die Verdopplungszeit kann auch nach einer radikalen Prostataresektion als prognostischer Parameter eingesetzt werden.
Die Verdopplungszeit ist im Unterschied zur Anstiegsgeschwindigkeit vom Ausgangswert und der Messmethode unabhängig, vorausgesetzt alle Messungen werden mit der gleichen Methode durchgeführt.
Bitte beachten Sie, dass der zweite PSA-Wert zeitlich nach dem ersten liegen sollte!

PSA Verdopplungszeit
Datum des ersten PSA-Wertes

Erster PSA-Wert (in ng/ml bzw. µg/l)

Datum des zweiten PSA-Wertes

Zweiter PSA-Wert (in ng/ml bzw. µg/l)

PSA-Verdopplungszeit in Tagen
PSA-Verdopplungszeit in Monaten
PSA-Verdopplungszeit in Jahren

Hinweis:

Vorraussetzung für die Zuverlässigkeit der Berechnungen ist, dass beide PSA-Werte mit dem gleichen Testsystem gemessen wurden!

Eine kurze PSA-Verdopplungszeit weist auf ein aggressives Tumorwachstum hin.

Eine PSA-Verdopplungszeit von mehr als 6 Jahren spricht gegen das Vorliegen eines Prostatakarzinoms.

© für diese Zusammenstellung: Labor Dr. Limbach & Kollegen, Heidelberg, 2006