MVZ Labor Münster - Dr. Löer, Prof. Cullen und Kollegen
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Pyridinolin im Urin(W)

PYD-Crosslinks 
Stand vom 21.03.2006
Bezeichnung Pyridinolin im Urin
Synonyme PYD-Crosslinks
Zuordnungen Klinische Chemie, Knochenstoffwechsel
Probenmaterial
10 ml des 1. Morgenurins
Abnahmehinweise Wegen der ausgeprägten Tagesrhythmik Urin bis ca. 09.00 Uhr abnehmen; Urin direkt nach der Abnahme gekühlt (ca. + 2°C - + 8 °C) und lichtgeschützt (Röhrchen mit Alufolie umwickeln) lagern.
Probentransport Postversand möglich.
Probentransport gekühlt (+ 2°C - + 8°C) oder gefroren (ca. - 20°C) und lichtgeschützt
Klinische Indikationen Diagnose und Verlaufskontrolle, Therapiemonitoring bei erhöhter Knochenresorption (Osteoporose) und verstärkterm Knorpelabbau
Methode HPLC
Referenzbereiche s. Befundbericht
Beurteilung PYD vernetzt das reife Kollagen. Bei Kollagenabbau wird es ins Blut freigesetzt und renal ausgeschieden. Die Urinkonzentration korreliert bei deutlicher Tagesrhythmik mit der Knochenresorptionsrate. Bei verstärktem Knorpelabbau werden vermehrt besonders PYD-Crosslinks ausgeschieden. PYD-Ausscheidung im Urin erhöht bei: Osteoporose, rheumatoide Arthritis, Parathyreoidektomie, primärer Hyperparathyreoidismus, M. Paget, osteoblastische Knochenmetastasen, Hyperthyreose