MVZ Labor Münster - Dr. Löer, Prof. Cullen und Kollegen
Logo Labor Publisher

Protein C-Aktivität

 
Stand vom 20.06.2005
Bezeichnung Protein C-Aktivität
Zuordnungen Gerinnung/Hämostaseologie
Probenmaterial
1 ml Citrat-Plasma
Abnahmehinweise Gerinnungsuntersuchungen Die Bestimmung wird gestört durch hohe Heparinkonzentrationen, Lupusantikagulans, Vitamin K-Antagonisten, APC-Resistenz. Die gilt für den sog. "funktionellen Test", nicht jedoch für den "chromogenen Test".
Probentransport Gerinnungsuntersuchungen
Klinische Indikationen Abklärung einer Thrombophilie, Verdacht auf angeborenen/erworbenen Protein C-Mangel, Vor oraler Antikoagulation mit Vitamin K-Antagonisten, Purpura fulminans, Marcumar-Nekrosen
Methode Koagulometrie
Referenzbereiche Kinder und Schwangere: s. Befundbericht
Erwachsene: > 68 %
Beurteilung Angeborener Protein C-Mangel: selten, ca. 5 % in Thrombosekollektiven, Prävalenz in der Normalbevölkerung < 1 %. Häufig erworbener Protein C-Mangel: unter Antikoagulation mit Vitamin K-Antagonisten, bei Vitamin K-Mangel, frischer Thrombose, DIC, Sepsis, Leberfunktionsstörungen, entzündliche Darmerkrankungen. Zur Diagnosesicherung eines hereditären Protein C-Mangels sind Wiederholungsanalysen notwendig, möglichst incl. Kontrolle weiterer Familienangehöriger. Eine definitive Bestätigung eines hereditären Protein-C-Mangels ist durch eine Protein C-Genotypisierung möglich.