MVZ Labor Münster - Dr. Löer, Prof. Cullen und Kollegen
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Immunfixationselektrophorese im Serum

 
Stand vom 23.03.2005
Bezeichnung Immunfixationselektrophorese im Serum
Zuordnungen Immunologie, humorale Immunität
Probenmaterial 1 ml Serum
Probentransport Postversand möglich
Probe nicht wiederholt einfrieren
Klinische Indikationen Diagnostik und Verlaufskontrolle (qualitativ) der monoklonalen Gammopathie bei
Plasmozytom (Multiples Myelom),
Monoklonale Gammopathie unbekannter Spezifität (MGUS),
Lymphome (M. Waldenström u.a.),
Leichtkettenkrankheit,
Schwerkettenkrankheit,
Autoimmunerkrankungen
mit/ohne auffälligem Befund in der Eiweißelektrophorese im Serum
Methode IF
Ansatztage Mo. - Fr. (täglich)
Referenzbereiche negativ
Beurteilung Häufigkeit der Plasmozytome (MM):
IgG-Klasse: ca. 60 % der MM
IgA-Klasse: ca. 10-20 % der MM
Leichtketten: ca. 10-20 % der MM
IgD-Klasse: ca. 0,5 % der MM
IgE-Klasse: ca. 0,1 % der MM
Die Abgrenzung zum MGUS (ca. 0,2 % der Gesunden, Zunahme mit Lebensalter, Entwicklung eines MM in ca. 20 % der Fälle) ist von hoher Bedeutung. Verlaufskontrollen und die quantitative Bestimmung des jeweiligen Immunglobulins sind empfehlenswert.