| Last update |
12.03.2012 |
| Name |
Methylmalonsäure |
| Synonyms |
MMS |
| Categories |
Klinische Chemie, Vitamine |
| Specimen requirements |
4 ml Serum |
| Collection instructions |
Das Blut nach der Abnahme und ggf. Gerinnung zentrifugieren, das Serum/Plasma in ein separates Röhrchen (ohne Zusätze) abpipettieren und einfrieren (ca. - 20°C) |
| Storage and transport |
Postversand möglich
Probentransport tiefgefroren (ca. - 20°C) |
| Clinical utility |
Weitere Untersuchung bei grenzwertig vermindertem Vitamin B12-Befund (latenter Vitamin B12-Mangel) oder bei nicht ansprechender Therapie
Kinder mit Verdacht auf Methylmalonazidurie bei Trinkschwäche, Gedeihstörungen, Erbrechen, Kampfanfällen im Neugeborenenalter |
| Methodology |
GC/MS |
| Reference ranges |
s. Befundbericht |
| Notes and interpretation |
Die Wertigkeit der Bestimmung von Methylmalonsäure (MMS) liegt insbesondere in der weiteren Diagnostik des Vitamin B12-Mangels.
Bei intrazellulärem Mangel an Vitamin B12 kommt es durch verminderte Aktivität der Methylmalonyl-CoA-Mutase (hier ist Vitamin B12 ein Coenzym) zu einer Konzentrationserhöhung von MMS im Blut. Diese Erhöhung ist bereits messbar, wenn die Vitamin B12-Konzentration ggf. noch in einem Graubereich liegt.
Daher ist die MMS-Bestimmung zur Abklärung grenzwertiger Vitamin B12-Befunde geeignet: Erhöhte Werte zeigen den Vitamin B12-Mangel an.
Erhöhte MMS-Werte im Serum finden sich auch bei: - Niereninsuffizienz/chronischen Nierenerkrankungen - Methylmalonazidurie |