| Notes and interpretation |
Die ACHE-Bestimmung im Fruchtwasser hat eine diagnostische Sensitivität bei gleichzeitig erhöhtem AFP-Wert im Fruchtwasser
- bei Anenzepahllie von ca. 99 %
- bei Spina bifida von ca. 99 %
In etwa 6 % der Fälle findet sich trotz erhöhtem ACHE-Wert im Fruchtwasser keine ernsthafte fetale Missbildung. Die ACHE-Bestimmung ist nicht spezifisch für Neuralrohrdefekte. Erhöhte Werte finden sich auch bei Gastroschisis, Omphalozele, Zystenhygrom, fetalem Aszites, Aneuploidie, intrauterinem Fruchttod, Teratom, Nierenzyste sowie Beimengungen fetalen Blutes (ACHE aus Erythrozyten). |